Technik exklusive: Fallen beim All-inclusive-Urlaub

Pauschalreisen mit All-inclusive-Leistungen sind gar nicht mal so teuer, stellenweise kann man All-inclusive-Urlaub sehr billig buchen. Das wirft die Frage auf, wieso Flug, Hotel und etwaige Unternehmungen, die mit integriert sein können, bei Einzelbuchungen teurer ausfallen – gibt es Fallen? Klar: Veranstalter sparen, um Urlaub günstig anzubieten. Gerade im technischen Bereich.

Alles inklusive im Hotel – außer TV, WLAN und günstiges Telefonieren (Bild: flickr.com/Astragony)
Alles inklusive im Hotel – außer TV, WLAN und günstiges Telefonieren (Bild: flickr.com/Astragony)

Irgendwo muss gespart werden, wenn der All-inclusive-Urlaub überraschend günstig ist. Das kann direkt am Hotel sein – es ist eben nicht das beste und Luxus geht anders – es können sich versteckte Kosten auftun, beispielsweise kann für die Kinder ein ordentlicher Aufpreis entstehen, oder es kann passieren, dass die technische Ausstattung im Hotel sehr mangelhaft ist: Kein Fernseher, kein WLAN, kein Telefonanschluss oder dass das Telefonieren nur zu immensen Kosten möglich ist. Klar: Man könnte auf all das auch verzichten, es ist ja Urlaub. Man muss aber nicht, wenn man sich zu helfen weiß.

Was tun, wenn die Technik fehlt?

Wegen fehlendem und für Urlaubsreisende unverzichtbarem technischem Equipment muss nicht gleich auf die günstigere All-inclusive-Reise verzichtet werden – es gibt andere Mittel und Wege. Fehlt beispielsweise ein Fernseher im Hotelzimmer, das Notebook ist aber mit auf Reisen, lässt sich ein DVB-T-Empfänger mitnehmen, sodass TV über den Laptop empfangen werden kann. Ab zirka 15 Euro erhältlich, für gute Empfänger kann man auch 30 bis 35 Euro loswerden, ist das eine kleine Investition dafür, im Urlaub aufs Fernsehen nicht verzichten zu müssen.

Wird kein WLAN im Hotel geboten, muss nicht der UMTS-Stick vom heimischen Provider mitgenommen werden, denn die Roaming-Kosten würden den Rahmen sprengen. Es macht allerdings Sinn, sich einen UMTS-Stick bei einem landesüblichen Provider zu besorgen, um auf eben diese Roaming-Gebühren zu verzichten und nur die reinen Nutzungsgebühren zu zahlen.

Ebenfalls eine Alternative ist es, sich ein Internet-Café zu suchen. Dafür gibt es fürs iPhone beispielsweise die App „Free Wifi Cafe Spots“ von AppMosaic.com, die in mehr als 115 Ländern über 75.000 Cafés und Restaurants mit kostenlosem WLAN kennt. Den Weg zum nächsten Café mit Gratis-WLAN findet die App per GPS-Positionsbestimmung oder mittels Auswahl einer Stadt / eines Viertels; jeweils auffindbar durch den Namen oder die Postleitzahl.

Wenn der Telefonanschluss fehlt oder die Gebühren des Hoteltelefons einfach viel zu hoch ausfallen, gibt es ebenfalls die Möglichkeit, sich beim örtlichen Provider eine Prepaid-Karte zu ordern. Diese kann, wie hierzulande, mit einem bestimmten Betrag aufgeladen und abtelefoniert werden. Einige Provider offerieren Gratis-SIM-Karten, bei anderen sind Einrichtungsgebühren zu entrichten.

Erst informieren, dann buchen

Der All-inclusive-Urlaub zum günstigen Pauschalpreis muss kein Desaster werden – hohe Zusatzkosten, schmutzige Zimmer, unfreundliches Personal oder mangelnde Technikeinrichtung lassen sich einfach und schnell vermeiden. Deswegen sollte man sich vor seinem All Inclusive Urlaub gründlich informieren.

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