Schon am 18. Februar dieses Jahres wird uns Aldi in Kooperation mit Medion ein neues Notebook vorstellen – es handelt sich um das Medion Akoya P6622, welches trotz guter Ausstattung und guter Systemleistung lediglich 599 Euro kostet. Ich persönlich mag nicht wirklich Notebooks, die über ein großes Display verfügen, denn hier hapert es sehr oft an der Akkulaufzeit. Da es sich bei dem angebotenen Notebook um ein 15,6 Zoll großes Widescreen-Notebook handelt, dürfte die Akkulaufzeit auch für ausreichend Mobilität ausreichen.
CHIP Online ist direkt zu Beginn der Vorstellung auf das auffälligste Merkmal eingegangen – Medion setzt als Grafik-Lösung auf die neue Optimus-Technologie von Nvidia. Aufgrund des doch im Vergleich zu einem echten Computer-Monitor kleinen Displays, welche die LED-Backlight-Technik einsetzt, ist es nicht verwunderlich, dass nur eine maximale Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln zur Verfügung steht. Ich persönlich würde mir das Nutzen eines Computers mit einem zu kleinen Bildschirm gar nicht mehr vorstellen können, denn mittlerweile habe ich den LG Flatron M2762D mit einer Bilddiagonalen von 27 Zoll. Wem das 15-Zoll-TFT für den kompletten PC-Ersatz zu klein ist, der kann aber natürlich einen externen Monitor oder Projektor problemlos an das Notebook anschließen.
Medion nutzt für den CPU den Intel Core i3 350M mit zwei Kernen und einer Taktfrequenz von 2,26 Gigahertz, der zusammen mit 4 Gigabyte DDR3-Arbeitsspeicher für eine ausreichend schnelle Arbeit sorgen wird. DDR3-SDRAM ist im Vergleich zu der langsameren DDR2-Version etwas teurer, bietet aber auch mehr Geschwindigkeit, die aber erst bei wirklicher Belastung teilweise spürbar ist. Als Grafikkarte kommt wie bereits erwähnt die Nvidia GeForce 310 M mit 512 Megbyte Grafik-Speicher und der neuen Optimus-Technologie zum Einsatz. Durch den Ersatz der neuen Grafikkarte, wird das Notebook zu dem idealen Gefährten für unterwegs. Das Notebook nutzt solange die energiesparende Onboard-Grafik, bis mehr Grafik-Leistung benötigt wird. Sobald man Videos in HD-Qualität ansieht, schaltet sich die Leistung einfach um.
Ansonsten bietet das Medion Akoya P6622 nicht wirklich Besonderheiten, was für den geringen Preis aber auch kein Makel darstellen soll – warum sollte sich Medion an etwas komplett Neuem versuchen, wenn das Notebook schon alles bietet, was mittlerweile Standard ist. Zum Einsatz kommt eine 500 Gigabyte große SATA-Festplatte, die mehr als ausreichend Platz für Dateien stellt. Außerdem bietet das Aldi-Notebook ein integriertes Laufwerk für DVDs und CDs, die natürlich auch gleich gebrannt werden können.
In Sachen Anschlüssen und Verbindungsmöglichkeiten muss sich das Medion Akoya P6622 nicht vor der Konkurrenz verstecken. Sofort startbereit sind WLAN 802.11n und Gigabit-LAN, drei USB-2.0-Ports und ein eSATA-Port sowie einmal HDMI-Out für HD-Übertragungen auf zum Beispiel einen großen Fernseher oder Computer-Monitor. Zur weiteren Ausstattung gehören eine 1,3-Megapixel-Webcam sowie ein 4-in-1-Kartenlesegerät.
Das Notebook wird von einem 8-Zellen-Lithium-Ionen-Akku versorgt, der bei Volllast schätzungsweise über eine Laufzeit von drei Stunden verfügt. Alles in allem finde ich das Medion Akoya P6622, welches ab 18. Februar 2010 bei Aldi erhältlich sein wird, sehr gut. Gerade der Preis ist ein schlagendes Kaufargument, denn 599 Euro für ein leistungsstarkes und modernes Notebook ist keine Selbstverständlichkeit. Als Betriebssystem liegt die 64-Bit-Fassung von Windows 7 Home Premium bei, die 32-Bit-Variante ist bereits vorinstalliert, sodass das Notebook sofort startklar ist und individuell eingerichtet werden kann.
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