
Prinzip
Das zugrundeliegende Prinzip hinter RSS ist simpel und zugleich aber genial. Eigentlich dreht es sich lediglich um eine strukturierte Veröffentlichung von Texten in einem standarisierten Format. Beispielsweise berichtet eine Webseite über aktuelle Themen aus aller Welt. Die Anbieter möchten den Lesern die aufwändige Suche auf der Internetseite ersparen und richten deshalb einen RSS-Dienst ein. Dieser ist das Fundament für mehrere RSS-Channel, die das Angebot an Nachrichten in Themen gliedern. Zum Beispiel nach Politik, Sport und Wirtschaft. Wird nun eine neue Nachricht auf der Webseite geschrieben, wird zusammen mit der Veröffentlichung ein neuer RSS-Beitrag im jeweiligen Channel erstellt. Dieser umfasst lediglich Text und eventuell einen weiterführenden Link zum ganzen Beitrag im Internet. Ein interessierter Leser braucht nun nur noch einen RSS-Channel abonnieren und diesen regelmäßig zu kontrollieren um über neue Nachrichten auf der jeweiligen Internetseite informiert zu sein. Ein RSS-Channel kann entweder per Webbrowser, E-Mail Programm oder speziellem RSS-Reader eingesehen werden.

Unterschied zur E-Mail
Das Prinzip von RSS kann nicht direkt mit dem der E-Mail verglichen werden, auch wenn es sich in beiden Fällen um den Austausch von Text handelt. Eine E-Mail benötigt einen Sender und Empfänger. Der Sender muss den Empfänger kennen um ihm eine Nachricht zukommen zu lassen. Möchte der Sender die gleiche Nachricht an viele Empfänger senden, muss er auf Listen zurückgreifen. Das System ist in diesem Fall zu ineffizient. Bei der Benutzung von RSS muss der Sender den Empfänger nicht kennen. Er stellt lediglich seinen Text in einem RSS-Channel der Allgemeinheit zur Verfügung. Der Empfänger muss aktiv werden und wissen, von welchem Sender er Nachrichten bekommen möchte. Er kann variabel entscheiden und RSS-Channel abonnieren und wieder abbestellen. So hat der Sender weniger Aufwand und der Leser kann beliebigen Quellen anonym folgen.

Geschichte
Im Jahr 1999 wurde RSS in der Version 0.90 von My Netscape Network, einer Nachrichtenseite von Netscape, entwickelt. Das noch auf dem RDF-Standard basierende System wurde im Jahr 2000 jedoch schnell von der Version 0.91 abgelöst. Diese von UserLand Software inoffiziell weiterentwickelte Version nutzt die XML-Dokumenttypdefinition. Parallel zur Version 0.91 entwickelte eine unbekannte Entwicklergruppe die Version 1.0, die wie die erste RSS Version wieder auf dem RDF-Standard basierte. Im Jahr 2002 stellte UserLand Software RSS 2.0 vor. Auch wenn die Version nicht vollständig abwärtskompatibel zu älteren Versionen ist, setzt sie sich zunehmend als Standard durch. Wie in der schon früher entwickelten Version 0.91 wurde kein Gebrauch vom RDF Standard gemacht.
Name und Bedeutung
Die Abkürzung RSS steht heute allgemein für Really Simple Syndication, was übersetzt so viel wie Wirklich einfache Verbreitung bedeutet. Da an der Entwicklung allerdings mehrere Gruppen beteiligt und das RSS-System mehrfach verändert wurde, gibt es noch zwei weitere bekannte Namen. In der Version 0.91 stand die Abkürzung für Rich Site Summary. Die Versionen 0.90 und 1.0 basierten beide noch auf dem RDF-Standard und benutzten deshalb RDF Site Summary als Namen für RSS.
Einen RSS-Channel abonnieren
Es gibt mehrere Möglichkeiten in einem RSS-Channel mitzulesen. Die einfachste Methode ist sicherlich der Webbrowser. Egal ob Firefox, Internet Explorer, Opera oder Chrome, fast alle Browser unterstützten das Abrufen eines RSS-Channel. Dazu muss nicht einmal die genaue Adresse des Dienstes bekannt sein. Oftmals bietet die Browser-Software eine spezielle RSS-Schaltfläche, die bei vorhandenen Channel auf der aktuellen Internetseite aktiv wird. Über diese kann der RSS-Channel dann abonniert werden. Einmal aufgenommen, findet man beispielsweise im Internet Explorer alle abonnierten Channel in der Favoritenleiste.

Die zweite Möglichkeit wäre die Benutzung eines Online-RSS-Readers. Diese Webanwendungen bieten zusätzliche Funktionen und Übersichten. Es können auf einfache Weise mehrere RSS-Channel von verschiedenen Anbietern abonniert und eingesehen werden. Im Gegensatz zum Lesen im Browser muss bei dieser Möglichkeit die Adresse des RSS-Channel bekannt sein. Verbreitete Online-Reader sind beispielsweise Google Reader, Bloglines, Netvibes und FeedFeeds. Für die Benutzung der Dienste ist eine kostenlose Registrierung beim Anbieter nötig.
Auch E-Mail-Programme, wie Outlook, Thunderbird und Apple Mail können zum Lesen von RSS-Channel benutzt werden. Nach der Eingabe der Channel-Adresse bekommt der Benutzer die einzelnen Texte als E-Mail zugesendet. Meistens wird nur der einleitende Absatz dargestellt, ein weiterführender Link öffnet die Nachricht dann im Webbrowser.
Die letzte Möglichkeit wäre die Benutzung einer RSS-Reader-Software. Diese ist im Gegensatz zum Online-RSS-Reader ein eigenes Programm, welches unabhängig vom Internet auf dem Computer installiert wird. Auch bei dieser Lösung muss die Channel-Adresse bekannt sein, um sie den Abonnementen hinzuzufügen. Je nach Konfiguration sucht der Reader in regelmäßigen Abständen nach Aktualisierungen in allen Channel und zeigt die jeweiligen Texte als Vorschau im Programm an. Die meisten RSS-Reader-Programme bieten weitere Funktionen zur Verwaltung, Suche und Übersicht. Bekannte Programme wären FeedReader, FeedDemon und KipFolio.
| RSS | Format zur strukturierten Veröffentlichung von Texten |
| RSS-Dienst | Anbieter von RSS-Channel |
| RSS-Channel RSS-Feed Newsfeed | Service, der Texte bereitstellt |
| RSS-Reader RSS-Aggreator Feedreader | Software zum Lesen eines RSS-Channel |

Die Internetseite modernl berichtet in einem interessanten Artikel über – teilweise ältere – Methoden, um Nachrichten einer Website zu abonnieren. Der nachfolgenden Grafik kann man entnehmen, dass Bloglines sehr gern genutzt wird. Allgemein kann man aber sagen, dass Webbrowser häufig über die Favoriten (Lesezeichen) RSS-Feeds darstellen – hier liegt der Firefox vor Opera und Safari. Wahrscheinlich hängt dies damit zusammen, dass der Firefox ein sehr ausgereiftes System mit einer eigenen Oberfläche für RSS ist.

Bloglines
Bloglines ist eine sehr einfach zu bedienende Applikation, die im Webbrowser aufgerufen wird und dadurch keine Installation benötigt. Es handelt sich hierbei um eine Plattform, die ähnlich wie bei einem RSS-Verzeichnis viele Internetseiten kategorisiert hat, damit man aus einem großen Inhaltsverzeichnis wählen kann. Dieser Anbieter besticht durch seine sehr einfache Darstellung von RSS, sodass das Hauptaugenmerk auf den Inhalt einer Nachricht gelegt und nicht vom Design abgelenkt wird.
Firefox
Der Firefox Webbrowser ist mittlerweile einer der beliebtesten Anwendungen, um im Internet zu surfen. Durch zahlreiche Erweiterungen ist es möglich, diesen Browser mit vielen neuen Funktionen auszustatten. Mit Firefox Live Bookmarks wird seit der Version 2 des Firefox eine Benutzeroberfläche geboten, bei der man alle seine abonnierten Internetseiten auf einen Blick einsehen kann. Da hier die Navigationsmöglichkeit aber leider eingeschränkt ist, raten wir zu diesem Tool nur bei einer geringen Anzahl an Feeds. Heute nutzt man eher die Sidebar des Firefox Browsers, die mit der Tastenkombination Strg + B aufgerufen wird, um mit Hilfe der Lesezeichen RSS-Feeds zu abonnieren.
Google Desktop
Das Programm Google Desktop ist eine kostenlose Software, die es ermöglicht, den eigenen Desktop des Computers mit zusätzlichen Funktionen auszustatten. Dazu gehört eine eigene Suchleiste, aber auch andere Gadgets wie eine Uhr können eingeblendet werden. Für die Integration von RSS empfiehlt sich das Programm nicht, da der Google Reader eine bessere Alternative ist und an Funktionen und Übersicht eindeutig überlegen ist.
Thunderbird
Das kostenlose E-Mail-Programm Thunderbird ist eine sehr gute Variante, um RSS mit den täglichen E-Mails zu verbinden – auf einen Blick erhält man in einer sehr gut strukturierten Darstellung einen Einblick in aktuelle E-Mails und neue Artikel einer Internetseite. Ähnlich wie bei dem Einrichten eines E-Mail-Kontos wird ein neues RSS-Feed problemlos hinzugefügt. Sehr empfehlenswert ist dieses Programm, da es eine großzügige Vorschau der Feeds auch bei kleinen Bildschirmen ermöglicht.
Welcher RSS-Reader?
Da die Auswahl an verfügbaren RSS-Readern unüberschaubar groß ist, haben wir nachfolgend die aus unserer Sicht interessantesten und einfachsten Reader vorgestellt. Der FeedReader bietet eine sehr große Benutzeroberfläche und eine wunderbare Darstellung der Feeds, allerdings erfordert die kostenlose Software eine Installation. Der Google Reader ist eine sehr beliebte Online-Applikation, die zwar ein kostenloses Google Konto erfordert, dafür aber im Umfang und in der Auswertung der eigenen Feeds durchaus überzeugt. Klipfolio ist eine sehr gute Alternative zu den vorhergehend genannten RSS-Readern. Das Programm ist kostenlos und innerhalb weniger Augenblicke fertig installiert – ein RSS-Feeds lässt sich wie bei den anderen beiden Applikationen sehr einfach hinzufügen.

Auf der offiziellen Internetseite des FeedReader ist es möglich, das Programm kostenlos und ohne vorherige Anmeldung herunterzuladen. Die Installationsdatei ist circa 6 Megabyte groß und ist daher innerhalb weniger Sekunden mit DSL-Geschwindigkeit auf dem Computer gespeichert.

Um das Programm FeedReader zu installieren, muss man zuerst der Lizenzvereinbarung zustimmen, um ein Speicherziel auszuwählen. Standardmäßig wird hier C:\Program Files\FeedReader30 gewählt, deswegen empfehlen wir nicht, diese Einstellung zu ändern. Es folgen nun weitere Einstellungen – so kann man beispielsweise ein Icon auf dem Desktop einrichten oder eine Verknüpfung im Startmenü hinzufügen. Nachdem alle Konfigurationen getätigt wurden, installiert sich die Freeware und öffnet sich anschließend automatisch.
Was den FeedReader besonders einfach macht, ist die automatische Suchfunktion der URL eines Feeds. Über die Taste F3 auf der Tastatur öffnet sich ein Eingabefeld mit der Überschrift Feed hinzufügen. Hier ist es nun nicht erförderlich, die exakte URL des Feeds anzugeben – möchte ich gern den RSS-Feed von Techfacts abonnieren, gebe ich lediglich die Internetadresse http://www.techfacts.net/ ein und bestätige mit OK. Sofort sucht das Programm die entsprechende Seite und speichert das Abonnement.

Je nachdem, welche Einstellungen man für die Ansicht getroffen hat, erscheinen nun alle Feeds der letzten Tage mit Titel, Datum, Keywords und Autor. Klickt man auf einen der Titel, wird der Artikel im Programm aufgerufen – es ist also nicht erforderlich, dass man die Zielwebsite aufrufen muss. Lediglich, wenn der Seitenbetreiber seine RSS-Feeds kürzt, sodass nur noch ein Teil im Programm zu lesen ist, ist es notwendig, zusätzlich zum Feed den Artikel im Webbrowser aufzurufen.

Ansicht und Layout ändern
FeedReader bietet verschiedene Ansichten, die man zusätzlich benutzerdefiniert verändern kann. Über den Reiter Ansicht in der Menüleiste ist es möglich, selbst zu entscheiden, welche Informationen angezeigt werden sollen. Beginnen wir zuerst mit der Einrichtung der Layouts. Standardmaßig haben wir eine Dreiteilung des Bildschirms in die Übersicht der Feeds, die Vorschau eines Artikels und die Navigation beziehungsweise Auswahl der abonnierten Internetseiten.
In der sogenannten Statusleiste lassen sich einige Icons finden, unter anderen drei grau eingefärbte, die wie Tabellen aussehen. Diese drei Icons installieren die drei standardmäßigen Layouts mit nur einem Mausklick. Das erste Icon sorgt dafür, dass die Vorschau des Artikels direkt unter der Liste mit den aktuellen Feedserscheint. Diese Einstellung ist besonders dann zu empfehlen, wenn man keinen großen Bildschirm verwendet. Das Icon daneben stellt drei Spalten nebeneinander ein, was besonders bei großen Widescreen-Monitoren empfehlenswert ist. Hingegen das dritte Icon nur eine Zweiteilung des Bildschirms bewirkt, da alle aktuellen Feeds direkt vollständig dargestellt und nicht in einer Liste angeordnet werden.

Hat man sich nun für eine Darstellung entschieden, kann man nun über den Reiter Ansicht bestimmten, welche Informationen mit über einen Artikel angezeigt werden sollen. Über Sichtbare Spalten bestätigt oder löscht man nun die Einstellung. Je kleiner der Bildschirm ist, desto weniger Details sollte man sich über einen RSS-Feed anzeigen lassen, um die Übersicht zu behalten. Ansich reicht das Datum zusammen mit dem Titel vollkommen aus, um das Wichtigste mit einem Blick sehen zu können.

Google Konto einrichten
Ohne ein eigenes Google Konto ist esnicht möglich, die vielen nützlichen Dienste online zu nutzen. Um sich ein Google Konto einzurichten, muss man lediglich die Startseite des Google Reader besuchen und allgemeine Informationen wie eine E-Mail-Adresse angeben. Nach der Bestätigung einer E-Mail zur Aktivierung, ist das Google Konto in vollem Umfang nutzbar.

Neue Feeds hinzufügen
Das Besondere am Google Reader ist, dass man sich einen Feed sehr einfach hinzufügen kann. Wie auch bei dem Programm FeedReader ist der Google Reader in der Lage, die URL zu einem RSS-Feed selbstständig zu erkennen. Diese Funktion erleichtert das Einrichten gerade für im Internet unerfahrenere Nutzer, denn es genügt, wenn man statt der Feed-URL die Internetadresse wie beispielsweise http://www.techfacts.net/forum/ eingibt. Innerhalb weniger Sekunden ist die Adresse vollständig geladen und die letzten Nachrichten der Internetseite werden geladen und aufgelistet.
Darstellung der Feeds ändern
Der Google Reader ist in der Einfachheit kaum zu schlagen, denn er bietet zwei Darstellungsmöglichkeiten der Feeds per Mausklick. Zum einen steht die Anzeige jedes einzelnen Feeds in vollständiger Größe zur Verfügung oder eine Liste mit den neuesten Überschriften. Wer einen großen Bildschirm hat, wird die vollständige Anzeige vielleicht lieben, übersichtlicher ist jedoch die genaue Auflistung der Feedsmit Datum, Uhrzeit und weiteren Informationen.

Statistiken
Besonders interessant ist, dass Google Reader von den vielen anderen Programmen und Anwendungen abweicht und eine eigene Statistik anbietet. In der Navigation links findet man hier einen Punkt Trends, der mir als Benutzer genau auflistet, wieviele Abonnements und Feeds ich habe. Außerdem erfahre ich, wann ich zuletzt eine Internetseite verfolgt und gelesen habe. Diese Statistik ist ein nettes Feature, da man in diesem Fall sehr einfach abwägen kann, ob der abonnierte Feed wirklich wichtig ist – schenke ich den meisten Nachrichten einer Internetseite keine Beachtung, sinkt die Prozentangabe der Nutzung.

Download
Auf der offiziellen Internetseite von Klipfolio findet man unter dem Menüpunkt Downloads am Ende der Liste den Eintrag Klipfolio Personal Dashboard. Diese Software kann kostenlos und ohne Anmeldung heruntergeladen werden. Für deutschsprachige Anwender steht eine deutsche Version zur Verfügung. Die Installationsdatei ist etwa 2 Megabyte groß
Installation
Die Installation ist einfach gehalten. Nach einem Doppelklick auf die Installationsdatei, muss den Nutzungsbedingungen zugestimmt und das Zielverzeichnis festgelegt werden. Standardmäßig wird die Software nach C:\Program Files\Klipfolio installiert. Nach wenigen Sekunden kann das Programm gestartet werden.

Ansicht und Layout
Klipfolio ist kein normales Windowsprogramm, welches in einem Fenster ausgeführt wird. Vielmehr besteht die Software aus vielen kleinen Informationsfenstern, den sogenannten Klips. Lediglich eine Menüleiste erlaubt das Ändern von Einstellungen und das Hinzufügen von neuen Klips und Feeds.
Die Anordnung und Größe der einzelnen Klips kann standardmäßig frei gewählt werden. Allerdings ist es auch möglich über den Menüpunkt Anordnung das Layout in eine Leiste zu verändern. Diese wird je nach Einstellung rechts, links, unten oder oben am Bildschirmrand fixiert.
Jeder Klip besitzt zusätzlich eine eigene Menüleiste. In dieser findet man den Zoom-Button, der den ausgewählten Klip vergrößert darstellt und die Menü-Schaltfläche über die spezielle Einstellungen für den Klip geändert werden können.

Neue Feeds hinzufügen
Um einen RSS-Feed in einem eigenen Klip darzustellen, muss über das Hauptmenü der Punkt Hinzufügen gewählt werden. Anschließend kann der Eintrag RSS Feed hinzufügen gewählt werden. Ein Klip mit dem Namen Feed Viewer wird geöffnet. Über die Schaltfläche Add an RSS Feed in diesem Klip wird ein Fenster geöffnet, in dem wir den Link zu unserem Feed eingeben können. Mit Add bestätigen wir die Eingabe.

Neue Klips hinzufügen
Klipfolio eignet sich nicht nur für das Lesen von RSS-Feeds, sondern kann auch auf andere Webdienste zugreifen. Beispielsweise auf Fotos bei Flickr, Videos bei YouTube oder das persönliche E-Mail-Postfach. Dazu muss ein neuer Klip erstellt werden, was wiederrum über den Menüpunkt Hinzufügen geschieht. Diesmal wählen wir allerdings den Eintrag Mehr Klips. Im Browser öffnet sich die Klip-Galerie. Hier kann aus verschiedensten Klips gewählt werden. Haben wir einen passenden gefunden, wählen wir die Schalfläche Add Klip. Die Klip-Datei wird heruntergeladen. Um den Klip nun im Programm zu öffnen, müssen wir die zuvor geladene Datei mit einem Doppelklick ausführen.

Die Internetseite RSS-Verzeichnis.de bietet unter anderem eine kategorisierte Übersicht über verschiedenste RSS-Feeds an. Das Projekt wird von addLeader betrieben und vermarktet und bietet dem Leser somit eine einfache Möglichkeit Feeds im Internet zu finden. Dazu muss zuerst eine gewünschte Kategorie ausgewählt und anschließend ein gelisteter Feed-Eintrag aufgerufen werden. Da vom Betreiber jedoch nicht nur eine simple Auflistung gewünscht ist, werden zu jedem Eintrag sowohl eine Beschreibung, als auch Internetseite und Link zum Feed gespeichert. Ebenfalls ein interessantes Feature ist die direkte Einsicht in die letzten Beiträge des gewählten Feeds. Schon im RSS-Verzeichnis kann somit entschieden werden ob der Feed zufriedenstellende Inhalte bietet, bevor er dem persönlichen Feedreader hinzugefügt wird.
Das RSS-Verzeichnis bietet auch eine Übersicht über verfügbare RSS-Reader. In der Auflistung wird in Cross-Plattform, Windows, Linux, Mac und Mobile RSS-Reader unterteilt. Auch wenn es nur eine äußerst kleine Beschreibung für jede Software gibt, kann ein noch unentschlossener Leser sich hier inspirieren lassen.

Auf der Internetpräsenz RSS-Nachrichten.de kann ein Feed-Anbieter einen Datenbankeintrag erstellen, über den Benutzer entscheiden können, ob das Angebot das persönliche Interesse weckt. Die Einträge werden nach Kategorien, beispielsweise Nachrichten & Medien, und Unterkategorien, zum Beispiel Wetter, unterteilt. Ein Eintrag umfasst sowohl Informationen zum Feed-Thema, als auch Betreiber und enthält natürlich den jeweiligen Feed-Link. Ein praktisches Feature ist die direkte Einsicht in die letzten Beiträge des gewählten Feeds. So kann leichter entschieden werden ob das Angebot interessant ist oder nicht.
Darüber hinaus bietet die Webseite RSS-Nachrichten nicht nur Übersichten zu RSS-Feeds, sondern auch zu Weblogs und Podcasts. Genauso wie bei den RSS-Feeds wird eine kategorisierte Übersicht mit Informationen zum Thema und Betreiber geboten.
Ebenfalls hilfreich ist die Programmsammlung für RSS-Reader und Podcatcher. In dieser werden verschiedenste Reader und Catcher kurz vorgestellt, sodass ein unentschlossener Benutzer alle Vor- und Nachteile auf einen Blick erfassen kann.