Western Digital
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Bildquelle: Western Digital

Die Western Digital Corporation, die gern auch einfach nur mit WD abgekürzt wird, ist mein absoluter Favorit bei der Herstellung von Festplatten. Der Sitz des Unternehmens ist in Lake Forest/Kalifornien, wo Western Digital eine lange Geschichte als Hersteller von ICs und Speicherprodukten schrieb. Im Laufe der Zeit spezialisierte sich WD auf die Anfertigung von vor allem Festplatten, Banklaufwerken, Festplatten- und Disketten-Controllern, Grafikchips und viele weitere ICs. Derzeit produziert die Corporation nur noch IDE- und SATA-Festplatten im 3.5″-, 2.5″- und sogar 1″-Format.

Am 23. April 1970 wurde die Firma als General Digital gegründet und war zunächst Hersteller von Testgeräten für MOS-Halbleiter. Innerhalb kurzer Zeit entwickelte sich das heutige Western Digital zu einem spezialisierten Halbleiter-Hersteller. 1971 nannte sich General Digital in den heute bekannten Firmennamen um und war seither auch unter dem Kürzel WD sehr bekannt. In den 1970er Jahren erwirtschaftete WD seine Einnahmen hauptsächlich durch dev Verkauf von Chips für Taschenrechner und entwickelte sich zu derem größten unabhängigen Hersteller.

1976, direkt nach der Ölkrise lief es für Western Digital Corporation nicht gerade rosig, deswegen musste die Firma Insolvenz anmelden. Aus der misslichen Lage befreite sich das Unternehmen jedoch selbstständig durch die Laufwerk-Controller MCP-1600-CPU und WD1771, die als Meilensteine auf dem Markt gefeiert wurden. In den Grafikkartenmarkt stieg Western Digital mit dem Kauf des Herstellers Paradise Systems ein, entwickelte unter diesem und dem eigenen Namen verschiedene Grafikchips. Zudem war WD im Netzwerk-Markt tätig und konnte hohe Gewinne erzielen. Im Jahr 1995 verkaufte Western Digital Corporation das Unternehmen Paradise Systems an Philips.

In der Gegenwart brachte WD gleich verschiedene Mainstream-Festplatten mit 8 MH Cache auf den Markt, schon 2003 wurde mit der Raptor WDC360GB ein wahnsinnig schnelles SATA-Laufwerk veröffentlicht, welches 10.000 U/min bei 36 Gigabyte Speicher leistet. Letztes Jahr, also 2008 entwickelte Western Digital Festplatten mit Kapazitäten zwischen 150 und 300 GB, knackte jedoch schnell die 1-Terabyte-Grenze und konnte sogar einen 16 Megabyte Cache mit identischer Geschwindigkeit veröffentlichen.

Für mich ist und bleibt Western Digital der derzeit angesagteste Festplatten-Hersteller, der Qualität zu einem absolut fairen Preis anbietet. Festplatten mit 1 Terabyte Kapazität kosten im Durchschnitt 200 Euro, doch Western Digital hält sich nicht an die aktuellen Marktpreise und bietet bessere Leistung zu wesentlich günstigeren Konditionen. Ich werde mir meine Festplatten wie gewohnt nur noch bei Western Digital kaufen.


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